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Focus Interview on Der Aktionär with editor in chief Michael Lang

Michael Lang
Michael Lang
Der Aktionär ist das wöchentliche Börsenmagazin der Börsenmedien AG. Woche für Woche stellt die Redaktion die aussichtsreichsten Aktien, Fonds und Zertifikate vor, die an der Börse gehandelt werden. Dabei richtet sich sich das Magazin primär an interessierte Börsianer.

FeaturesExec hat Chefredakteur Michael Lang Fragen zum Magazin und zu seiner Person gestellt.


ÜBER DIE PUBLIKATION:


Was unterscheidet Der Aktionär von anderen Publikationen in Ihrem Bereich?
Der Aktionär hat sich auf die Fahne geschrieben, seine Leser an die Hand zu nehmen auf dem Weg durch das doch recht komplizierte Geschehen an der Börse. Der Aktionär leistet daher nicht nur klassische Wirtschaftsberichterstattung, sondern gibt konkrete Empfehlungen, mit denen der Leser von den Entwicklungen an der Börse profitieren kann. Wir decken dabei sowohl den Bereich Aktien als auch die Rubriken Fonds und Derivate ab. Damit ist für jeden Anleger – ob konservativ oder eher spekulativ veranlagt – etwas dabei.

Was war der bisherige Höhepunkt in der Geschichte von Der Aktionär?
Was die Auflage betrifft, war das ganz klar das Jahr 2000, zum Höhepunkt des Neuen Marktes, als sich aufgrund einer sagenhaften Kursrallye des Gesamtmarktes plötzlich eine breite Öffentlichkeit für die Börse interessierte. Des Weiteren gab es natürlich in den elf Jahren seit Gründung des Aktionär's mehrere Ereignisse, die spannend waren. Da sind nicht zuletzt die diversen Relaunchs, die das Magazin immer weiter vorangebracht haben. Der jüngste ist gerade einmal drei Monate her.

Stellen Sie eine detaillierte Themenvorschau zur Verfügung? Warum? Warum nicht?
Wir stellen potenziellen Anzeigenkunden und PR-Agenturen zu Anfang eines jeden Jahres einen Themenplan zur Verfügung, der die Erscheinungstermine von Specials umfasst. Die Titelthemen hingegen sind bei einem Börsenmagazin wie dem AKTIONÄR schwer planbar. Diese werden in der Regel verhältnismäßig kurzfristig festgelegt, da sie sich zumeist erst aufgrund aktueller Entwicklungen am Aktienmarkt ergeben.


ÜBER PR-VERANTWORTLICHE:


Arbeiten Sie eng mit PR-Leuten zusammen, oder bevorzugen Sie es, diese auf Distanz zu halten?
Die Zusammenarbeit gehört zum Geschäft. Wir haben generell gute Erfahrungen mit PR-Leuten gemacht. Am besten läuft es natürlich, wenn die Zusammenarbeit für beide Parteien fruchtbar verläuft.

Haben Sie irgendwelche Ratschläge für PR-Leute?
Sie sollten sich schon im eigenen Interesse mit dem Medium auseinandergesetzt haben, das sie ansprechen wollen. So sollten sie berücksichtigen, wann ein Magazin etwa Redaktionsschluss hat und welche Ansprechpartner für welches Ressort zur Verfügung stehen. Das erleichtert gemeinsame Projekte ungemein. Allerdings muss ich hinzufügen, dass das in der Vergangenheit größtenteils gut funktioniert hat.

Welche Informationen oder Anregungen von PR-Leuten sind für Sie von Nutzen?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Das kommt auf den Markt an. Für jede Information gibt es eine richtige Zeit und einen richtigen Ort.


ÜBER SIE:


Was beinhaltet Ihr Job?
Neben der täglichen Redaktionsarbeit sind sicherlich die strategische Weiterentwicklung des Printmagazins Der Aktionär sowie der Aufbau ergänzender Zusatzangebote im Online-Bereich die interessantesten Aspekte meiner Arbeit. Nicht zu vergessen die enge Zusammenarbeit mit unserem Schwesterunternehmen, dem Deutschen Anleger Fernsehen, an dessen Aufbau das Redaktionsteam des AKTIONÄRs maßgeblichen Anteil hatte.

Was lieben Sie am meisten in Ihrem Job?
Ein erfolgreiches, dynamisches Team zu führen, ist sicherlich eine herausfordernde Aufgabe. Gleichzeitig ist es jedoch eine besondere Genugtuung, wenn man sieht, was man gemeinsam mit diesem Team bewegen kann.

Wie kamen Sie dazu, als Chefredakteur für Der Aktionär zu arbeiten?
Direkt nach meinem Studium bin ich im Herbst 2000 als Redaktionsmitglied beim Aktionär eingestiegen. Als leitender Redakteur und später als stellvertretender Chefredakteur habe ich die Neuausrichtung des Magazins in den vergangenen sieben Jahren maßgeblich mitgestaltet. Seit dem 1. Juli 2007 leite ich als Nachfolger von Olaf Hordenbach die Aktionär's-Redaktion.

Was war Ihr erster Job?
Abgesehen von diversen Praktika in Banken und Industriekonzernen während meiner Studienzeit bin ich ein „Eigengewächs“ des Hauses. Wobei ich zu Beginn meiner Tätigkeit neben dem AKTIONÄR auch für weitere Publikationen der Börsenmedien AG geschrieben habe.